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260_wfr.jpgDie Rüthener Bemühungen im Bereich Tourismus und Marketing wurden gut beurteilt, im Bereich der Wirtschaftsförderung bezüglich Unternehmen und wirtschaftlichem Wachstum sahen die Teilnehmer des Wirtschafts-Workshops noch viel Potenzial, als sie sich am Wochenende zu einer zweitägigen Veranstaltung in der Stadtverwaltung trafen. Die Vorbereitung und Moderation hatten Dieter Ebers und Peter Nowak von der defides-Unternehmensberatung übernommen (wir berichteten), Inhalte, Impulse und damit die Ergebnisse des Workshops waren aber völlig offen.

Bei der Beschreibung des Ist-Zustandes lobten die Teilnehmer - die sich aus Firmenvertretern, Politikern, Verwaltung und interessierten Privatleuten bunt gemischt zusammensetzten - das Team um Tourismusmanager Klaus Hötte, auf der anderen Seite wurden die bekannten Schwächen im Bereich Gastronomie, Hotel und Gewerbegebiet in einem von der Demographie geprägten schwierigen Umfeld benannt. Gleichwohl wurde Wirtschaftsförderung als sehr wichtig eingeschätzt, in der Umsetzung am Standort Rüthen angesichts starker Konkurrenz auch in der Umgebung noch viel Potential gesehen. Für die Zukunft wurden konkrete Maßnahmen gefordert, unter über 30 formulierten Ideen waren regelmäßige Kontakte zu den Firmen im Rahmen der Bestandspflege, Wirtschaftsförderung als Unterstützung zur Entwicklung eines Standortprofiles und der Wunsch nach einem Moderator für Interessen und Aktionen im wirtschaftlichen Bereich wichtige Themenfelder, die man sich wünschte, künftig stärker ausgefüllt zu sehen.

[filefield-filename]Ein mögliches Budget in Zeiten des Nothaushaltes oder gar eine Personalfrage muss nun von Rat und Verwaltung erörtert werden. Zumindest bei den Anwesenden war hierzu aber der Wille und die Bereitschaft vorhanden. Ausdrücklich bekannten sich dazu nun auch Bürgermeister Peter Weiken und Beigeordneter Georg Köller. Nicht nur in diesem Punkt war bei einigen Teilnehmern ein Umdenken erfolgt. Überhaupt war bei dem Workshop anfängliche Skepsis schnell in eine konstruktive Arbeitsatmosphäre umgeschlagen, die die Veranstaltung von Anfang an beflügelte. Querdenken war ausdrücklich erlaubt und für einen ideenreichen konstruktiven Dialog gewünscht.

Das Erarbeitete soll nun auf keinen Fall in Schubladen verschwinden. Auch wenn einige Dinge erst weiter entwickelt und entscheidungsreif formuliert sowie Wege zur Umsetzung gefunden werden müssen, soll das Feuer entfacht bleiben. Die positive Stimmung möchten alle Teilnehmer weiter in Bevölkerung und Wirtschaft tragen.

So formulierte auch Bürgermeister Peter Weiken als einer der Teilnehmer die Fortsetzung der Gedanken und gute Zusammenarbeit zu fördern und sich zur Aufgabe zu machen.

Die detaillierten Ergebnisse des Workshops werden nun von der Firma defides dokumentiert, einige Workshopteilnehmer präsentieren sie für die weitere politische Willensbildung im Wirtschaftsausschuss des Stadtrates. So war der Workshop eine erfolgreiche Veranstaltung, die ihre Teilnehmer begeistert hat. Motivation, Freude und Elan nun in Taten umzusetzen, ist die nächste Aufgabe, an der sich dauerhafter Erfolg erkennen lässt und messen lassen wird.

 

Quelle: Der Patriot (arc)